- Ich über mich -
1934 wurde ich in Köln-Klettenberg geboren, genauer in der Manderscheider Straße. Seit 1938 wohne ich in der Scherfginstraße in dem von meinem Urgroßvater erbauten Haus, das den Krieg leidlich überstanden hat und heute unter Denkmalschutz steht. In den Kriegsjahren 1943-1945 hat meine Familie Köln allerdings verlassen müssen und eine Wohnung in dem kleine Voreifeldorf Kalenborn gefunden.
Die Volksschule habe ich in Klettenberg in der Lohrbergstraße, in Kalenborn und in Sülz am Manderscheider Platz besucht. Auf der Hildegardis-Schule, heute HvB, habe ich 1954 Abitur gemacht. Nach dem ersten Lehrer-Examen wurde ich als "Junglehrerin" in das winzige Dorf Kempershöhe bei Marienheide geschickt, um dort das 1.-4. Schuljahr der 2-klassigen Volksschule zu unterrichten.
1960 kam ich nach Köln zurück und wurde an die Kath.Volksschule für Mädchen am Rosenzweigweg, (heute Vorgebirgsstraße) eingewiesen. Schon ein Jahr später wurde die Mädchenschule mit der Jungenschule vereinigt und ich an die Kath. Volksschule Zugweg versetzt. In der urkölschen Schule lernte ich den Schulkarneval kennen und lieben, den ich dann 1968 nach der Schulreform an der Kath. Hauptschule Großen Griechenmarkt mit einführte.Von 1962 bis 1968 war ich ehrenamtliche Stadtjugendführerin im BdKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) Köln - heute nennt man das Stadtleiterin. Das bedeutete, die Aktivitäten der weiblichen Jugend in ihren verschiedenen Altersstufen in den Pfarreien und Dekanaten von Köln zu fördern und anzuregen, Gruppenleiterinnen zu schulen und, zusammen mit meinem Kollegen von der männlichen Jugend, die großen Veranstaltungen auf Stadtebene zu organisieren und die kath. Jugend in der Öffentlichkeit zu vertreten. Es war eine Zeit, in der ich viele Erfahrungen, besonders auch für meinen Beruf, gesammelt habe.
Von 1969 bis 1971 war ich vom Schuldienst beurlaubt und hauptamtlich Schulreferentin beim Stadtdekanat Köln, gewissermaßen ein Bindeglied zwischen Schule und katholischer Kirche in Köln, mit der Aufgabe, den katholischen Religionsunterricht zu begleiten und das Profil der katholischen Schulen schärfen zu helfen. 1979 wurde ich in die Lehrplangruppe Katholische Religion berufen und habe in diesem Gremium bis zur Veröffentlicheung 1985 an der Entwicklung der Richtlinien und Lehrpläne für das Fach Katholische Religionslehre in NRW mitgearbeitet.
Genau 30 Jahre habe ich am Großen Griechenmarkt außer Sport, Hauswirtschaft, Textilgestaltung, Physik/Chemie und Englisch so alles unterrichtet, was eine Hauptschule zu bieten hatte.
Seit meiner Pensionierung leite, organisiere, begleite und unterstütze ich alles, was mit Caritas und Pfarrbesuchsdienst in meiner Pfarrgemeinde St. Bruno zusammenhängt - fast ein full-time-job.